VfR Kandel - Historie
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by Roland Kopf
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Historisches zum VfR Kandel


Vom VfR 1920 zum TSV 1886 und zurück zum VfR 1976

Nach dem ersten Weltkrieg, als ein Teil der Jugend nach einer neuen Form der körperlichen Ertüchtigung suchte, nach Sport und Spiel, entstand 1920 der Verein für Rasenspiele Kandel, der ruhmreiche VfR, der in kurzer Zeit zu einem bedeutsamen Faktor im südpfälzischen Sportleben wurde.

Der Gedanke der sportlichen Breitenarbeit wurde zum ersten Male aufgegriffen und trug reiche Früchte. Dieser VfR wurde nicht nur die Keimzelle des Fußballsports in Kandel, sondern auch die Wiege des olympischen Kernsportes, der Leichtathletik. Große sportliche Veranstaltungen, die werbend und beispielgebend für das Grenzgebiet wurden, bei denen ein Richard Walz lief, ein Hans Borne‘, ein Suhr, die pfälzische Elite startete, wobei die Einhundert-Meter-Bahn quer über die Fußballwiese verlief, geben Zeugnis wertvoller Sportarbeit. Aus dieser lobenswerten Ehe zwischen Fußball und Leichtathletik entstand eine breite sportliche Basis, in der der rasche Aufstieg des damaligen VfR begründet lag.

Wie es zur Vereinsgründung kam

Kurz nach dem ersten Weltkrieg bestaunten Kandeler Jungens Spiele um den runden Lederball von französischen und italienischen Soldaten. Draußen am „Kugelfang“, vor dem Schlittschuhweier, aus dem später die schmucke Schwanenweiher – Anlage wurde, fingen sie selber an. Von englischer Gefangenschaft heimkehrende Soldaten, wie Karl Jung, oder Michael Barbey, der in Stuttgart das Friseurhandwerk erlernte und von den Kickers die Spielregeln mitbrachte, waren unter den ersten „22“, die die ersten Tore bauten. Anfänglich waren diese noch durch Steine markiert, ehe aus Bäumen aus dem nahen Wald das erste Fußballtor in Kandel gezimmert werden konnte. Sogar die ersten Zuschauer fanden sich ein, die mit gemischten Gefühlen dem Treiben der ersten Fußballbegeisterten, ob ihrer leuchtenden Trikots als unbelehrbare Fasenachter verschrien, zusahen. Viele der Spieler waren noch im letzten Schuljahr oder in den ersten Lehrjahre. Aus Sparpfennigen wurden Bälle und Kleidung erstanden.  

Angeeifert von bereits bestehenden Gemeinschaften in der Südpfalz, hob man endlich am 24. Juli 1920 im damaligen Cafe‘ Rothhaas ( Gasthaus „ Zur alten Post „ ) den „Verein für Rasenspiele“ aus der Taufe. Als Zweck des Vereins wurde Pflege der Rasenspiele ( Fußball) in das Vereinsregister eingetragen. Der später in den USA lebende Ernst Leies wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Lehrer Eugen Schlemmer, der später auch der Südpfalz- Gaubehörde angehörte, wurde 2. Vorsitzender. Das Amt des Schriftführers übernahm Karl Zimmer, später in Ludwigshafen wohnhaft, während Jakob Hemmer ( Förster beim Forstamt Kandel-Nord) die Kassengeschäfte übernahm.

Bei der Gründungsversammlung waren ferner anwesend:

Barbey Michael, Günther Gottlob, Kempf Otto, Meimar Otto, Baron Otto, Huber Jakob, Koch Hugo, Feldner Anton, Jung Karl, Liebel Michael, Gemar Jakob, Jung Karl – Heinz, Schwartz Wilhelm.

In gleichem Atemzug müssen die leider allzu früh aus unserer Mitte gerissenen Kameraden genannt werden.

Hummel Karl, Koch Heinrich, Roth Heinrich, Zimmer Otto, Illig Fritz, Noll Otto, Schwartz August, Kempf Josef, Rapp Fritz, Wolff Fritz.

Die pfälzischen Farben schwarz-gelb wurden zu den Vereinsfarben erkoren. Im Spieljahr 1920/21 zählte der Verein 103 Mitglieder. Leider sind die Vereinsakten von den Gründungstagen bis 1945 durch Kriegseinwirkungen verloren gegangen. Was hier aufgezeichnet werden konnte, wurde aus dem Gedächtnis von Gründungsmitgliedern rekonstruiert. Es wird um Nachsicht gebeten, wenn das eine oder andere Ereignis oder gar ein Name in Vergessenheit geraten sein sollte.

Das 25jährige Jubiläum fiel in das Jahr des Zusammenbruchs nach dem unheilvollen zweiten Weltkrieg. Es konnten nicht daran gedacht werden, es zu feiern, und es ist verständlich, daß der Wunsch laut wurde, das 40jährige zu begehen, um Erinnerungen aufzufrischen, Unterlagen für die Vereinsgeschichte zu sammeln, was zum 50jährigen sichtlich noch größere Schwierigkeiten bereiten würde.

Das erste Spiel

Noch besaß der neugegründete Verein keinen richtigen Sportplatz und so vergingen einige Wochen, ehe das erste Spiel ausgetragen werden konnte. Schließlich war es soweit. Am 2. Septembersonntag 1920 stieg beim FC Germania Winden das erste offizielle Spiel einer Kandeler Mannschaft. Es gab damals Fußballbegeisterte , die zu Fuß zu dieser ersten Begegnung nach Winden gepilgert waren. Der hohe 7 : 1 Sieg der jungen VfR- Mannschaft stärkte die unbeirrbare Sportlerschar. Wer wollte es ihnen auch verübeln, daß dieses Ereignis auf dem Heimweg bei der Minfelder Kerwe gebührend gefeiert wurde.

Gründungsmitglied  Jakob Gemar konnte uns ein Bildchen zur Verfügung stellen, das die Mannschaft zeigt, die das erste Spiel für die Farben des VfR austrug, das sich leider nicht klischieren ließ, weshalb wir die Namen der Spieler hier besonders festhalten wollen. Es waren nicht 11, sondern 13 Spieler in gelb/schwarzem Dreß angetreten. Vor einem Tor, aus besseren Hopfenstangen gezimmert, ließ man sich konterfeien und wir erkennen in der hinteren Reihe:

Noll Otto, Kempf Josef, Liebel Michael, Schwartz Wilhelm, Reichert, Wolff Fritz, Kempf Otto in Zivil, Breuning, Zimmer Karl in Zivil.

In der Mittelreihe, offensichtlich die Läuferreihe Huber Jakob, Jung Karl, Rapp Fritz.

Sitzend das Schlußtrio Weimar Otto, Hemmer Jakob, Leies Ernst.

Bald konnte auch eine zweite Mannschaft aufgestellt werden. Ein weiteres Bildchen überliefert uns die Namen:

Jung K.H., Kranz Eugen, Feldner Anton, Kempf Josef, Roth Heinrich, Günther Gottlob, Zimmer Otto, Schwartz August, Hummel Karl, Gemar Jakob.

In dem Zeitraum von vier Jahrzehnten wurden Höhen und Tiefen durchwandert. Mit der Begeisterung, dem Idealismus, aber auch mit der ganzen Zähigkeit ihrer Jugend schufen die Begründer des VfR die Keimzelle einer sportlichen Gemeinschaft, die sich über den TSV Kandel, den SV Kandel zum heutigen TSV 1886 führte.

Vom Fohlenhof zum  Bienwaldstadion

Lange Zeit mußte mit dem Schlittschuhweiher als Übungsplatz vorlieb genommen werden, ehe die Gemeinde den damals noch eingezäunten Fohlenhof zur Verfügung stellte. Inzwischen hatten auch der Freie Sportverein und später auch die DJK Anspruch auf Sportgelände erhoben. Der Turnverein ( Handball) hatte den 1. Platz an der Jahnstraße bereits zu eigen.

Und so waren schließlich an der heutigen Jahnstraße von Lauterburger Straße bis zum heutigen Bienwaldstadion vier Sportplätze nebeneinander entstanden, nebeneinander liefen damals aber auch die verschiedenden sportlichen Ziele. Das sei vorausgeschickt, ehe der weite Weg vom damaligen Fohlenhof zum heutigen Bienwaldstadion näher beleuchtet werden soll.

Am 6.Dezember 1921 hatte der Gemeinderat den damaligen ersten Bürgermeister Otto Just ermächtigt mit dem Verein für Rasenspiele e.V., vertreten durch dessen Vorstand, Hauptlehrer Eugen Schlemmer, einen Vertrag abzuschließen. Damit wurde die 51ar große Wiese in der alten Fohlenweide als Spiel- und Sportplatz in jeder Zeit widerruflicher Weise überlassen. Für die Benützung war eine jährliche Anerkennungsgebühr von 50 Mark nebst Steuern und Umlagen zu entrichten. Die feldpolizeilichen Verrichtungen auf dem Grundstück waren unentgeltlich vorzunehmen und das Gelände auch anderen Vereinen zu Festlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Erst ab dem Jahre 1925 wurde Pacht erlassen. Eine Eingabe des VfR im Jahre 1926, oberhalb der jetzigen Badallee durch Abholzung einen neuen Platz zu schaffen, wurde abgelehnt. 1928 wurde auf Initiative des VfR ein „ Ortsausschuß für Leibesübungen „ gebildet, der in der Folgezeit alle sportlichen Belange in Kandel günstig beeinflußte.

Anläßlich der Grenzlandtage 1938 konnte das Bienwaldstadion seiner Bestimmung übergeben werden. Es wurde als eine Großtat gewürdigt. Die jahrelange Pionierarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen körperlichen Ertüchtigung und des Leistungssportes wurde belohnt. Seitdem ist Kandel auch zum sportlichen Mittelpunkt des Grenzgebietes geworden. Große Veranstaltungen der verschiedensten Sportarten hat das Bienwaldstadion seither erlebt.

Aber erst in den letzten Jahren stehen die Tore dieser herrlichen Sportstätte, die unter großen Opfern nach dem Kriege wieder instandgesetzt und ständig modernisiert wurde, weit für  jedermann offen. Verschwunden sind die Sorgen um Wettkampf- und Übungsstätten. In Erkenntnis der Bedeutung des Sportes für Gesundheit und Lebensfreude in unserem atomangsterfüllten technischen Zeitalter bringt die heutige Stadtverwaltung große finanzielle  Opfer. Erstmals wurden die Voraussetzungen für eine sportliche Betätigung für alle erfüllt. Und es bleibt nur zu hoffen, daß die Jugend in stärkerem Maße von dieser einmaligen Möglichkeit Gebrauch macht, mit Hand anlegt, die heutigen Sportstätten zu pflegen und sie in  ihrem eigenen Interesse mit sportlichem Leben erfüllt.

Das Bienwaldstadion wurde unter Bürgermeister Fritz Multer mit vielfacher Unterstützung erbaut. Die damals schon im TSV Kandel geeinten Turner und Sportler standen nicht müßig beiseite. Sie legten selbst Hand an, das Gelände herzurichten, tausende Kubikmeter Erde zu bewegen. 

Das untenstehende Bild soll gleichermaßen für alle Helfer sprechen. Es zeigt Willi Jag, Willi Acker und Otto Kempf beim Loren schieben.

Die fußballsportlichen Höhepunkte
Das Verbandsspieljahr 1921/22 brachte die ersten fußballsportlichen Höhepunkte. Ein Spiel gegen Phönix Bellheim, das durch eine junge Mannschaft 8:2 gewonnen wurde, ist bei den Jubilaren noch nicht vergessen.
Um diese Zeit spielten:
Rung Ludwig, Wolff Fritz, Huber Jakob, Noll Otto, Rapp Fritz, Hemmer Jakob, Koch Hugo, Leies Ernst, Liebel Michael, Kempf Otto, Schwartz Wilhelm.
Im Spieljahr 1923/24 wurde die Meisterschaft der C- Klasse errungen. Dieser sportliche Erfolg förderte die weitere Entwicklung. Das letzte Spiel der Runde, bei dem Barbelroth mit 8:0 besiegt wurde, stieg in Hagenbach. Heute noch spricht man von dem großen Lorbeerkranz, den Cafe´besitzer Leo Nies, in einem großen Karton versteckt, mitgebracht hatte.

Der Meisterelf gehörten an:

Liebel Michael, Rapp Fritz, Wolff Fritz, Pärsch Walter, Heringer Jakob, Noll Otto, Bentz Eugen, Kempf Otto Schwartz Wilhelm, Picot Emil, Kranz Eugen.

Eine Mannschaft, die in den folgenden Jahren die Achtung vieler Gegner erwarb, und die Rudolf Dietrich lange Zeit verstärkte, ist in nachstehendem Bild festgehalten, das vor dem „Schlittschuhweiher“ aufgenommen wurde. Im Hintergrund reihte sich an der heutigen Jahnstraße Sportplatz an Sportplatz.

Fucker Hans, Eck Emil, Neder Toni, Kempf Otto, Stepp Fritz, Rapp Gustav, Schwartz Wilhelm, Roth Heinrich, Rapp Fritz, Kranz Heinrich, Meyer Franz.

1928 Fußballer und Leichtathleten Hand in Hand

Das Spieljahr 1934/35 endete mit der Erinnerung  der Meisterschaft der Kreisklasse II.

Mannschaftskapitän Karl Schall, der 1932 von Bellheim gekommen war, hatte im letzten Rundenspiel gegen Hördt das 101. Tor geschossen. Klöffer Gust war damals der ruhende Pol in der Abwehr und Rapp Gustav ein Tormann von Format. Alle Abteilungen hatten die siegreiche Mannschaft vom Bahnhof zum Vereinslokal, der Bahnhofswirtschaft, geleitet, wo Vorsitzender Hermann Maupai der Elf einen Lorbeerkranz überreichte.

Es lohnt sich, etwas mehr zu diesem Mannschaftsbild zu sagen, das sie Elf vor dem Spiel in Hayna zeigt. Leider fehlen hier der Strafstoßspezialist Werling Gregor, Wesner Ludwig, Acker Willi, der würdige Nachfolger von Rapp Gustav, Werling Alfons und Werling Karl.

Von links nach rechts: Roth Heinrich, der unvergessliche Mittelläufer und Abteilungsleiter, Schall Karl, Hoffmann Emil, Seiler Wilhelm, Bohlender Ernst, Mattern Georg, Klöffer Gust, Rapp Gustav, Mattern Willi, Roth Fritz, Bohlender Fritz II, Runck Paul.

Nicht weniger als 300 Schlachtenbummler, angeführt von Albert Bretschi, hatten die Mannschaft zum vorentscheidenden Spiel nach Bergzabern ( 3:2 für Kandel) begleitet.

 

Zwei Jahre später gelang ein neuer großer Erfolg:

Die Meisterschaft der Kreisklasse I, Gruppe Rhein.

Eine große Anhängerschar dankte der Mannschaft. Wir erinnern uns an das letzte Punktspiel dieser Saison, als die Partie wenige Minuten vor dem Schluß gegen die Wörther Bavaren mit 2:3 verloren zu gehen schien. Da war es Runck Paul, der wieselflinke Linksaußen, dem der Ausgleichstreffer gelang und sogar wenige Sekunden vor dem Abpfiff den Siegtreffer anbringen konnte. Dieser Sieg war gleichzeitig mit ein Erfolg des neuen Abteilungsleiters Eberle Heinrich, dem Ehrenmitglied und vielseitigen Förderer der sportlichen Ziele, der später in oft trüben Stunden unseres Vereins mit ganzer Kraft immer wieder in die Speichen griff.

Die Meisterelf von 1937/38: Zoller Herbert, Runck Paul, Mattern Georg, Bibus, Schall Karl, Acker Willi, Klöffer August, Hoffmann Emil, Mattern Willi, Wesner Ludwig, Jag Willi.

Dankbar sei auch die Tätigkeit der Karlsruher Trainer Schöllhammer, Deutsch und Gallazini erwähnt. In den ersten Kriegswochen wurde die Mannschaft von Leupold, Fürth und dem baldigen Trainer des FK 03 Pirmasens, Schneider, betreut.

Noch war der zweite Weltkrieg nicht voll entbrannt, der sportliche Wettkampf nicht unterbunden, als 1939/40 einer weiteren Mannschaft die Meisterschaft der Kreisklasse I gelang.

Diese Kreismeisterschaft wurde von unterstehender Mannschaft errungen.

Bald erlahmte infolge der zahlreichen Einberufungen das sportliche Leben auch in Kandel fast vollständig. Deutschland bitterste Zeit hatte begonnen.

 

Stilles Vorbild......

 

Schon vor dem Krieg wurde die Fußballfreundschaft auch zu großen Vereinen gesucht. Da waren bekannte Mannschaften des Karlsruher Fußballvereins zu Gast. Das Bild soll an eine solche Begegnung erinnern. Bei den Gästen wirkte der türkische Internationale Bekir mit. Die Mannschaft wurden damals von den Gründungsmitglied Jakob Gemar begrüßt ( ganz rechts auf dem Bild).

Ihm sei diese Aufnahme gewidmet, zeigt sie ihn doch bei seiner geliebten Sportlerschar. Jakob Gemar ist einer jener Getreuen, die in der Gründungszeit aktiv waren, seit 1923 den Posten eines Vereinsschriftführers mit wenig Unterbrechung bis zum letzten Tag gewissenhaft ausfüllt. Mit der goldenen Nadel des VfR, der Verbandsnadel des Süddeutschen Fußball – und Leichtathletikverbandes schon 1932 ausgezeichnet, ist er ein Vorbild stiller und vorbildlicher Arbeit zum Wohle unserer gesamten sportlichen Gemeinschaft. Nach dem Kriege hat ihn der LVP mit dem Ehrenbrief und der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

....... und von großen Spielen

 

Hat das Bienwaldstadion bei seiner Übergabe die Begegnung Ostmark gegen Westmark erlebt, so stand es an den alljährlich stattfindenden Grenzlandtagen immer wieder im Zeichen großer Fußballgegegnungen, die werbend für den Volkssport Fußball im weiten Grenzland waren. 1952 standen sich der FK 03 Pirmasens und Bayern München (4:1) gegenüber. Von dem Spiel stammt nachfolgende Aufnahme. In der Bildmitte der Münchener Internationale Jackl Streitle.

1953 siegte der VfR Mannheim über den ASV Landau 2:1. Zum Saisonauftakt trennten sich 1954 im Bienwaldstadion der FK Pirmasens und der KSC 2:2. 1955 kreuzten Racing Sraßburg mit dem Wiener Internationalen Stojaspal und Tura Ludwigshafen (2:1) die Klingen. Ein Jahr später standen sich der VfR Frankenthal und eine Südpfalz-Auswahl gegenüber.

 

Dankbar erinnern wir uns auch des Länderpokalspiels  des Deutschen Fußballbundes Südwest gegen Südbaden mit dem Freudschaftsspiel der A-Jugend der beiden Länder am 12.Oktober 1952.

 

Fußball nach dem Krieg

 

Als dieser furchtbare Krieg verstummte, ging eine kleine Schar begeisterter Anhänger an die Arbeit, nun unser geliebtes Fußballspiel auch in der kleinen Bienwaldstadt aufs Neue erstrahlen zu lassen.

Einige Kameraden, frühzeitig aus der Gefangenschaft zurückgekehrt, machten sich daran, eine neue Mannschaft heranzubilden. Keine leichte Aufgabe! Viele der Besten waren auf den Schlachtfeldern geblieben oder kamen für den Rest des Lebens gezeichnet zurück. Es folgten die ersten Spiele ohne irgend eine Verbindung zu einem Verein. Die sporttreibenden Vereine waren noch verboten.

1946 wurde dann im Gasthaus „ Engel“ der Sportverein Kandel gegründet. Der Name TSV wurde nicht genehmigt. Erster Vorstand wurde damals Ludwig Heilmann und zweiter Karl Dinies, als Schriftführer wurde Karl Sauer bestätigt, der aber sein Amt frühzeitig an Ludwig Kerppel übergab. Von nun an begann auch wieder der normale Spielverkehr. Die Fahrten waren bei den damaligen Verkehrsverhältnissen wahre Abenteuer, denn was mußte eine Mannschaft im Jahre 1946 alles auf sich nehmen, um zu seinem Gegner zu gelangen. Es waren weder Bälle noch Sportkleidung vorhanden. Aber man überstand auch diese Zeit mit Hilfe einiger treuer Mitglieder, die immer von dem wenigen, das sie hatten, für ihren Fußball gaben.

Hier noch einige geschichtliche Daten der Abteilung Fußball: Bei den Rundenspielen 1946 wurden wir in der A- Klasse eingeteilt, aber schon in der Verbandsrunde 1946-47 mußten wir in die Kreisklasse absteigen, denn unsere zum Teil noch unerfahrenen Spieler waren dem Tempo der A- Klasse nicht gewachsen.

In der Saison 1948-49 war es endlich wieder so weit. Ungeschlagen wurden wir Meister der Kreisklasse. Auch bei den Aufstiegsspielen zur A- Klasse blieben wir unbesiegt und somit war der Weg zur A- Klasse frei. Die Freude war nicht von langer Dauer. Nach einjähriger Zugehörigkeit zur A- Klasse mußten wir wieder in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Das Spieljahr 1950-51 sah uns wieder in der Kreisklasse, aber unbeirrt zogen unsere Fußballer ihre Kreise und wurden im selben Spieljahr erneut Kreismeister. Auch bei den Aufstiegsspielen wurden wir Gruppensieger und kehrten somit wieder recht schnell in die A- Klasse zurück.

Meister der Kreisklasse 1948/49

Stehend: Bruder Adolf, (Abt.-Leiter), Schweitzer Erwin, Rührer Heinrich, Rossell Willi, Montillon Herbert, Eberle Theo, Krumm Fritz, Heinrich Robert, Montillon Walter, Eberle Heinrich ( Vorsitzender), knieend: Poß Ludwig, Zimmer Richard, Klein Rudi.

Der Meister von 1950/51

Obere Reihe: Rossell Willi, Werling Toni, Heinrich Robert, Eberle Theo, Rapp Werner, Ewinger Werner, untere Reihe: Dinies Walter, Staruß Rudi, Klöffer August, Klein Rudi, Rührer Heinrich.

 

Durch Fleiß und Kameradschaft hatten wir eine 1. und 2. Mannschaft auf die Beine gebracht, die allen Stürmern der A- Klasse standhielt. 1954-55 wurde unsere Arbeit belohnt. Sowohl die 1. Als auch die 2. Mannschaft wurden Meister der A- Klasse, Gruppe Vorderpfalz.

 

Bei den Aufstiegsspielen zur 2. Amateurliga konnten wir nicht überzeugen und nur durch freiwilligen Verzicht von Jockgrim konnten wir in die höhere Klasse aufsteigen. Fünf Jahre gehörten wir der 2. Amateurliga an und müssen nun im Jubeljahre zur A- Klasse zurück. Wir werden aber auch diesen Rückschlag überwinden, denn zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag.

 

Adolf Bruder

(Abteilungsleiter)

Im Jahre 1951 wurde auf dem Sportplatz des FV 1912 Maximiliansau der vom SV Olympia Rheinzabern gestiftete Wanderpokal errungen. Mannschaftskapitän Heini Rührer, der Herberger-Schüler von 1938, durfte ihn entgegennehmen. Hinter ihm Robert Heinrich, der sich wie so viele andere beim Wiederaufbau des Fußballsportes nach dem Kriege verdient gemacht hat.
Die Doppelte – Meisterschaft 1954/55

Das Spieljahr 1954/55 kann als das erfolgreichste der Kandeler Fußballgeschichte angesehen werden. Die erste und zweite Mannschaft wurde Meister. In der B- Klasse spielte eine Ib. Mit der Jugend standen noch weitere vier Mannschaften auf dem Plan. Aus diesem großen Spielerreservoir wurde die Kraft für die Aufgabe in der 2. Amateurliga geschöpft.

Oberes Bild:- 1.Mannschaft- Bürgermeister Böhm, Dinies Friedhelm, Ewinger Werner, Liedtke Lothar, Klein Rudi, Rapp Werner, Meier Ferdinand, Eberle Theo, Schönlaub Walter, Bummer Walter, Strauß Rudi, Rossell Willi, Bruder Adolf, Helmig Gerd.

Unteres Bild:- 2. Mannschaft- Bürgermeister Böhm, Trainer Helmig, Eck Karl, Dieter Heinz, Keppel Norbert, Kern Emil, Wüst Adolf, Dinies Eugen, Leonhart Werner, Seringer Hans, Jetter Rudi, Steiner Rudi, Nauerth Walter, Abteilungsleiter Bruder, Fokken Henry, Kistner Otto, Zellmer Stefan.

Rückblick auf 10 Jahre Trainertätigkeit
An Ostern 1951 wagte man ein Freundschaftsspiel gegen den ASV Landau. Gegen den höher klassierten Gast hielt sich unsere Mannschaft außerordentlich gut, obgleich das Spiel 2:5 verloren ging. "„Lehrer und Schüler" begegneten sich. Was mag Heini Rührer wohl zu Gerd Hellmig gesprochen haben?

Als ich vor über 10 Jahren nach Kandel kam, ist die damalige Vereinsführung mit der Bitte an mich herangetreten, das Fußballtraining zu übernehmen. Gerne habe ich mich der Aufgabe unterzogen und fand in der Mannschaft viel brauchbaren Material, das zu schönen Hoffnungen berechtigte.

Die Aktiven waren mit großem Eifer bei der Sache und begierig, viel zu lernen. Die Kameradschaft der Mannschaft war groß. Die Erfolge blieben nicht aus. Auf Anhieb wurde der Aufstieg in die A- Klasse geschafft. Immer mehr junge Männer fanden den Weg zum Fußball und das Training wurde von allen fleißig besucht. Nun mußten aus Alters- und Berufsgründen einige Spieler aufhören und so kam ein Rückschlag.

Aber bereits in der nächsten Saison war der Nachwuchs soweit und der Aufstieg klappte wieder. Die Spieler waren zu einem festen Kreis zusammengeschlossen. Auch privat bestand eine schöne Harmonie. Dann kam die Einteilung zur 2. Amateurliga. Viel Arbeit und ein noch härteres Training mußten von da an geleistet werden, um dieser Klasse, die aus erfahrenen Mannschaften besteht, keine schlechte Rolle zu spielen. Wechselhaft war das Ergebnis und dementsprechend der Tabellenplatz.

Kandel muß nun wieder eine Klasse tiefer. Ich wünsche der Elf, daß sie das Zutrauen zu sich selbst nicht verliert und zu ihrem tatsächlichen Können zurückfindet.

Gerd Hellmig

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies aus dem man sich nicht vertrieben werden kann“ sagt der Dichter. Wer sich so frisch an seine Fußballjugendzeit erinnern kann wie unser Kamerad Hermann Maupai in den nachfolgenden Zeilen, beweist, wie sehr das Herz für den „ König Fußball“ schlägt. Ihm , dem Mitbegründer der Jugendabteilung des VfR der Leichtathletikabteilung, dem langjährigen Vorsitzenden, Ausschußmitglied und heutigen Geschäftsführer gebührt für seine aufopferungsvolle Verbundenheit am Jubiläum besonderen Dank.

 

Wie die Fußballjugend des VfR begann.

Anno 1919 hörten einige Kandeler Buben, die damals in Landau die „Höhere Schule“

besuchten, erstmals etwas vom Fußball und vom Fußballspielen. Sie sahen das runde Leder rollen auf dem „ Zwölferplatz“ am Fort, auf dem VfR- Platz am Westbahnhof und auf dem Meßplatz bei den „ Neunzehnern“. Und König Fußball hatte sie erfaßt, gefangengenommen, bezaubert und begeistert; er ließ sie nicht mehr los.

Welche Freude war es daher für diese Jungens, als im Juli 1920 auch in ihrem Heimatort Kandel ein Fußballverein, der VfR, ins Leben gerufen wurde. Wie beneideten wir unsere älteren Semester, den Schluhme ( Wilhelm Schwartz) und das Bärle  ( Fritz Wolff), die bei der Gründung Pate standen und die mit ihren ganzen 16 Lenzen bereits in der 1. Mannschaft spielen durften!- Und wir, wir Buben im Alter von 12 – 14 Jahren, weiß niemand von unserer Fußballbegeisterung, kümmert sich um uns niemand? Vorerst, leider nein! –Doch wenn Buben von einer Sache begeistert sind, so war es doch schon zu allen Zeiten, finden sie bestimmt einen Weg zum Ziel. Wir halfen uns selbst. Eines Sonntagvormittags im Oktober 1920 „besuchten“ wir unseren Mitverschworenen Alois im Nebenzimmer der elterlichen Wirtschaft „ Zum Sternen“. Es waren, so weit ich mich noch erinnern kann, Herbert Haas, Richard Bossert, Fritz Roth, Fritz Bohlender, und der Schreiber dieser Zeilen, alles Landauer Schüler, Heirich Eberle und Walter Rapp.

Wir hatten bereits beim Spiel der 1. Mannschaft im September in Winden mit den Windener Buben ein Spiel ausgemacht, das auszutragen wir geradezu brannten. Aber wir hatten noch keine elf Spieler beisammen. Zuerst „wählten“ wir einen Spielführer. Dann „beschlossen“ wir, noch Gleichaltrige zu suchen, die wir zum Fußballspielen brauchen konnten. Als Sportkleidung wurde „bestimmt“ : schwarze Hosen und weißes Turnerhemd. Für das Vereinsabzeichen, wie es die aktiven Mannschaften des VfR gestickt auf dem Trikot trugen hatten wir bald eine Lösung. Der Spielführer mußte ein naturgetreues Abzeichen für alle auf etwas steifem Papier zeichnen, das dann mit einer Stecknadel am Turnerhemd anzuheften war. Das war „unsere“ Gründungsversammlung.

Bald hatten wir die Mannschaft für Winden zusammen. Das Spiel fand im November in Winden statt und ging 2:1 verloren. Die beiden Windener Tore schoß der Sippels Anton, auch ein Landauer Schüler. Eberle Heiner war bei uns im Tor. Die anderen Spieler unserer Mannschaft bringe ich, weil ich keinen vergessen möchte, nicht mehr zusammen.

Der Grundstein für unsere Jugendabteilung des VfR war gelegt. Mit von den Ersten, die zu uns gestoßen sind waren meines Wissens Dinies August, Jung Adolf, Picot Hermann, Wesner August, Rinck Fritz, Kranz Heinrich, Stepp Fritz. Mit der Zeit fanden sich soviel Buben ein, daß eine zweite Jugendmannschaft gestellt werden konnte, für die Fritz Bohlender verantwortlich zeichnete. Nun konnten wir dem VfR nicht mehr Verborgen bleiben. Die Vorstandschaft wurde auf uns aufmerksam. Lehrer E. Schlemmer der damalige Vorstand, nahm sich unser an. Als Jugendleiter hatten wir Karl Hummel, der jedoch 1922 nach auswärts verzog. Ihm folgte Jakob Heringer und 1924 Fritz Herrmann.

Die Wettspielgegner waren 1920-1924 Winden, Wörth, Pfortz – Maximiliansau, Jockgrim, Herxheim, Oberlustadt, Bergzabern, Rohrbach, Hauenstein u.a.m. Im Jahre 1922/23 bestritten wir zum ersten Male Verbandsspiele. Noch heute sprechen die Alten des VfR von der damaligen „ Standardjugendmannschaft“  der Jahre 1922/24, die nebenstehend im Bild festgehalten ist.

Die Sportkleidung der 1. Jugend war schwarz mit weißem Kragen und weißen Ärmelaufschlägen; die 2. Jugend trug schwarze Hosen und blaues Trikot mit rotem Kragen und roten Ärmelaufschlägen. Von nun an herrschte Leben und Treiben in der Jugendabteilung, deren 1. Mannschaft es im Jahre 1927/28 erstmals gelang, die Kreismeisterschaft zu erringen.

Soweit in dieser Sache! Laßt mich, meine lieben Kameraden, nun nochmals zurückblenden in die Anfangszeiten 1920 bis 1924! Wie war es doch damals? Unsere Eltern wußten nicht, daß wir Fußball spielten; sie haben es uns, mit wenigen Ausnahmen verboten. Wehe dem Schüler in Landau, von dem bekanntgeworden wäre, daß er einem Fußballverein angehörte und Fußball spielte! Er hätte Dimissionsandrohung zumindest erhalten.

Weißt Du noch,  Alois als Du vom Fenster aus am Saumarkt den von Dir versteckt gehaltenen Sport für uns alle beide in der großen Reisetasche mit dem Seil zu mir heruntergelassen hast, damit es unsere Eltern nicht merkten?

Erinnerst Du Dich, Kranz- Bibber, daß wir „Landauer“ mit unseren Schülerkarten bis Winden fuhren, von hier aus nach Bergzabern zum Jugendspiel getrippelt sind, gespielt haben und dann wieder nach Winden zurückmaschierten?

Mein lieber Bussel, wenn Deine Mutter erfahren hätte, daß Du am Palmsonntag- Nachmittag 1921 mit Deinen neuen Konfirmandenschuhen das entscheidene Tor geschossen hast!

 

Denkst Du noch daran, Steppe- Schossel, als uns die Zeiskamer Kameraden von Bellheim mit der Kutsche und mit Fahrrädern abgeholt, uns in Zeiskam mit Kaffee und Kuchen überfütterten, so sehr, daß uns beim Spiel auf dem Oberlustadter Platz im Wald, das 1:1 ausging, der Magen drückte und wir uns spielerisch überhaupt nicht richtig entfalten konnten? Der Picots Hermann sagt mir heute noch und immer wieder: Wir hatten den Stubenbords Ottel bereits überspielt, der Battel- Ludd war aus dem Tor, das Tor war leer, der Paß kam- da reißt mir der Schuhbändel- und der Ball ging neben das Tor. Ich hätte mir die Haare rausreißen können. Und das kurz vor dem Schlußpfiff! Das wurmt mich, solange ich lebe!“

Nicht alle hatten zu jener Zeit ein Fahrrad. Oft mußten ein Kamerad auf dem Rahmenbau eines anderen mitfahren. ( Damals war die Verkehrspolizei nicht so scharf wie heute.) Wenn wir wegen zu großer Entfernung einmal mit dem Zug fahren mußten, wurde zusammengelegt, damit wir die Fahrtkosten für jene zahlen konnten, die kein Geld hatten oder keines bekamen.

 

Wie freuten wir uns alle nach dem Spiel schon wieder auf das kommende! Es war unfaßbar, wenn man einen Sonntag einmal aussetzen mußte. Einmal nicht aufgestellt zu werden, war Schmerz und Schande. Wir waren Kameraden in Freud und Leid, begeistert für das Spiel und durch das Spiel. Im Fußballspiel fanden wir Freude, Freundschaft und frisch-frohe Jugenderfüllung. So war unsere Auffassung des Fußballspielens in der Gemeinschaft und so haben wir es erlebt.

Wenn ich nach vier Jahrzehnten an diese Zeit zurückdenke, die wohl zu den schönsten Erinnerungen meiner Jugend zählt, dann glaube ich den Schlüssel dazu und die Erklärung gefunden zu haben:

Wir haben der Idee des Fußballs wegen gestritten, entbehrt und gelitten. Es ist uns nichts geschenkt worden. Wir haben auf Stoppeläckern und auf nassen Wiesen gespielt, wir wuschen uns am Bach und wärmten uns am Ofen.

Es war die eigene Initiative, die Freude am Spiel, die Freundschaft und die Treue. Wir lebten im Fußballspiel, dem wir uns verschrieben hatten und das uns selbst geformt hat zu Freunden werden ließ und uns gesunden half an Leib und Seele.

Was man schwer mit Opfer und Entbehrung erringen muß, ist köstlichster Besitz.

Heute würde man sagen, wir seien Idealisten

Euer

Hermann Maupai

Spielführer der 1. Jugend von 1920 bis 1924

Oberes Bild: Heringer Jakob, der verdienstvolle Fußballpionier mit der 1. Fußballjugend des VfR, Wesner August, Bossert Richard, Maupai Hermann, Kranz Heinrich, Roth Fritz, Mitte: Stepp Fritz, Picot Hermann, Rödel Ernst, (Ersatz für Jung Adolf), liegend: Müller Otto, Bohlender Fritz ( Schnürle), Rapp Walter.

 

Unteres Bild: Aus der Mannschaft mit Weber Eugen, Haas Richard, Stoll Emil, Rapp Richard, Seither Alfons, Schneider Theo, Stoll Willi, Rapp Willi, Stoll Jakob, Koch Karl, Feldner Josef, ( die Zivilisten, links Maupai Hermann, Mitte: Jugendleiter Klippel Joh., rechts Roth Heinrich), entwickelte sich die Jugendmeisterelf von 1927/28, bei der später dann Jakob Zöller als Verteidiger, Stepp Otto als Rechtsaußen, Spieß Siegfried aus Minfeld als Läufer und Hopfner Helmut als fachkundiger Torwart mitwirkten.

 

Dort wo die Jugend betreut und ihre Gemeinschaft gestärkt wurde, erwuchsen auch sportliche Erfolge. Nach Eugen Weber übernahm Josef Stucky die nachstehende Jugendmannschaft . die viele Hoffnungen in sich trug. Der unselige Krieg hat wenige Jahre später schmerzliche Lücken gerissen.

Nach dem Kriege machten sich Bierbauer Kurt, Schweitzer Erwin, Jäger Willi, und Hartmeyer Peter um die Jugendarbeit besonders verdient. Die wertvolle Jugendzeitschrift des DFB „ Fußball – Jugend “ wurde nach Wiedererscheinen im Jahre 1951 zu einem guten Begleiter. Bei dem zukünftigen Wollen und Wünschen um Wiederaufstieg und Fortschritt muß die Betreuung unserer Schüler an erster Stelle stehen.

Im Spieljahr 1958/59 gelang es der Jugend erstmals eine Kreispokalmeisterschaft zu erringen. Im Bild von rechts nach links: 1. Vorsitzender Bürgermeister Böhm, Wüst Karl-Heinz, Metz Manfred, Knoblauch Erich, Schmidt Roland, Greve Klaus, Ehmer Günther, Hoock Hans, Werle Hans, Jugendleiter Peter Hartmeyer, Abteilungsleiter Willi Rossell, knieend, Arnold Günther, Maupai Wolfgang, Kraus Hans.

 

25 Jahre VfR Kandel Historie

Als die 1. Fußballmannschaft des TSV Kandel in der Saison 54 / 55 als Meister der A – Klasse des Kreises Germersheim feststand und nach schwierigen Aufstiegsspielen glücklich in die 2. Amateurliga aufstieg, begann in der Stadt Kandel das Fußballdasein. Während der 5 Jahre Amateurliga und abschließendem Abstieg in die A – Klasse war das Geld immer knapp.

Da in dieser Zeit kaum jemand ein Auto hatte, mußten die Auswärtsfahrten mit dem Bus zurückgelegt werden. Zu den Heimspielen kamen in Kandel immer viele Zuschauer, so daß die Auslagen für die Busfahrten abgedeckt waren und die Restbeträge in die Vereinskasse des TSV flossen.

Zum TSV Kandel zählten außer der Fußballabteilung noch einige Abteilungen, die zwar Auslagen aber kaum Einnahmen hatten. Der Schlüssel für die Aufteilung der Beträge an die einzelnen Abteilungen wurde von der Vorstandschaft des TSV beschlossen. Für die Abteilung Fußball war es schwer mit dem Erhalt des Schlüsselbetrages auszukommen.

So war man in der Fußballabteilung immer etwas mißmutig über diese Situation. Auch wurde immer der Wunsch nach einem eigenen Clubhaus für die Spieler und die Jugend der Fußballabteilung geäußert, der leider immer Abweisend vom TSV beschieden wurde. So summierten sich immer mehr Differenzen mit dem Hauptverein. 

Es schloß sich 1976 eine kleine Gruppe von ehemaligen und noch spielenden Fußballern zusammen und dachten über eine Trennung vom TSV Kandel nach.

Walter Bummer, Werner Ewinger, Ernst Poß, Ludwig Poß und Helmut Satter führten dann die ersten Gespräche mit den Fußballern, den Vorstandsmitgliedern des TSV und der Stadt Kandel über eine Trennung vom Gesamtverein. Der Südwestdeutsche Fußballverband in Ludwigshafen wurde ebenfalls unterrichtet.

Nach einigen Vorgesprächen mit ehemaligen und aktiven Fußballern trafen sich am 09.04.1976 im bisherigen Fußballtreff der Bienwaldgaststätte von Karl Schöttinger viele Fußballfreunde, sowie die bereits leider verstorbenen Walter Bummer, Ludwig Poß und Kurt Hanß, sowie Werner Ewinger, Ernst Poß, Helmut Seither, Sigi Fulde, Karl Bossert, Ferdinand Meier, Walter Nauerth, Walter Dinies, Klaus Landmesser, Heinz Bohlender, Helmut Satter, Gerald Beck und Dieter Hirsch als erste gewählte Vorstandschaft und gründeten den Fußballverein VfR Kandel.

Außer einem Satz Trikots und 2 Fußbällen die vom TSV großzügigerweise überlassen wurden stand unser neu gegründeter Fußballverein VfR Kandel mit leeren Händen da.

Zuerst blieb man weiterhin in der Bienwaldgaststätte, später mußte man in das DGB Heim  (das heutige Jugendzentrum ) wechseln, da der Verzehr der Jugend nicht hoch genug war und man keine andere Bleibe fand. Da wurde nun eißern für den großen Traum vom eigenen Clubhaus gespart.

Nach langen Verhandlungen mit der Stadt wurde man sich dann einig im Wege des Erbbaurechts an der Südseite des Stadioneinganges eine entsprechende Fläche zur Errichtung eines Clubhauses zu erwerben. Helfer waren vorhanden, das Geld jedoch fehlte.

Da nur sehr wenig Eigenkapital vorhanden war verlangten die Sparkassen eine Bürgschaft von 100.000.-DM ohne deren Sicherheit man keine Kredite erwerben konnte. Ludwig Poß und alle Vorstandsmitglieder führten immer wieder mit Geschäftsleuten und privaten Bürgern Gespräche über jede Art von Hilfe und Spenden. Alte Fußballer und Freunde des Vereins übernahmen letztendlich private Bürgschaften über jeweils mehrere Tausend Mark um diese Summe zusammen zu bekommen     

Namentlich  waren dies:

Bummer, Walter

Nuber, Christof

Poss, Ludwig

Poss, Ernst

Satter, Helmut

Ewinger, Werner

Hartmann, Lothar

Nauerth, Walter

Bohlender, Heinz

Landmesser, Klaus

Winstel, Josef

Hanß, Kurt

Dietrich, Arno

Jung, Erich

Werle, Hans

 

Am Schluß hatte man auch diese Summe zusammengebracht um das gewagte Vorhaben zu beginnen.

Unser 1. Vorsitzender Walter Bummer übernahm die Regie zusammen mit Werner Ewinger, Emil Stoll, Fritz Hirsch, Ludwig Poß und vielen freiwilligen Helfern das dringend benötigte Vereinsheim zu errichten. Der Architekt Hans Kern erstellte kostenlos einen Bauplan. Walter Bummer als Bauunternehmer stellte sein Fachwissen, seine baulichen Beziehungen und seine Maschinen zur Verfügung. Karl Bossert lieferte das Material zum Selbstkostenpreis. Günther Haberer machte einen sehr günstigen Preis für das Bauholz. Auch Franz Gölz führte Baggerarbeiten zu Minimalpreisen durch. Stadt, Kreis und Fußballverband sagten ihre Unterstützung zu. 

So wurde am 19. Mai 1979 nach vielen freiwilligen Helferstunden das Richtfest gefeiert. 

Am 31. März 1980 kurz vor seiner Vollendung fiel das mühselige errichtete Bauwerk einem Brandanschlag zum Opfer. Viele Helfer und Freunde standen mit Tränen in den Augen vor den Trümmern.

Doch nun zeigte sich der wahre Zusammenhalt und der Wille des jungen Fußballvereins ein eigenes Clubhaus zu besitzen. Jetzt erst recht hieß die Parole und wieder wurde das Vereinsheim in eigener Regie neu aufgebaut. Am 8. August 1981 war die lang ersehnte Einweihung.

Bei Null angefangen und innerhalb von 5 Jahren in Besitz eines eigenen Clubhauses. Eine unglaubliche Leistung der damaligen Vorstandschaft und deren Helfern. Ich bin mir nicht sicher ob man heute in der Lage wäre eine solche Leistung nachzuvollziehen.

Obwohl das freiwillige Helfermaß bei weitem überschritten war stellten sich anschließend einige treue Mitglieder mit ihren Frauen zur Bewirtung  des Clubhauses zur Verfügung. Zunächst 4 Gruppen verrichteten wöchentlich ihren Dienst. In festgelegten Abschnitten übernahmen jeweils andere Familien und Helfer die Bewirtung. Als nach 6 langen Jahren das Helferpotenzial erschöpft war, sowie die privaten Bürgen weitgehend von ihren Schulden befreit waren entschloß man sich das Clubhaus zu verpachten.

Zunächst übernahm Fam. H. Röske für 2 Jahre das Vereinsheim. Danach übernahm Anita und Walter Nungesser das Clubhaus und machten es für Mitglieder und Gäste aus Nah und Fern zu einer gut bürgerlichen Gäststätte für Festlichkeiten und Veranstaltungen jeder Art.

Der Apell von unseren älteren Mitgliedern geht daher an unsere Vorstandschaft, an die Spieler der aktiven Mannschaften und vor allem an die jugendlichen Fußballspieler das mit viel Fleiß und Idealismus erstellte Clubhaus des VfR Kandel und unser herrliches Bienwaldstadion im Sinne der älteren Generation und zur Förderung des Kandeler Fußballsports weiter zu führen und in Ehren zu halten. Ich glaube das müßte unsere Pflicht und unser Bestreben für die weitere Zukunft des VfR Kandel sein.

Die Ehrungen die nun erfolgen sind nach sorgfältigen Recherchen mit den damaligen Haupthelfern erfolgt und nach schriftlichen Aufzeichnungen die Ludwig Poss sehr genau gemacht hat. Neben den vielen Helfern möchte ich nochmals die Leute nennen die ihre Freizeit überwiegend dem Clubhausbau gewidmet haben und hunderte von Stunden geleistet haben.

Hierbei sind besonders zu erwähnen:

Walter Bummer

Werner Ewinger

Ludwig Poss

Emil Stoll

Fritz Hirsch

Walter Nauerth

Ferdinand Meier

Josef Winstel

Kurt Hanß

Ernst Poss

Dieter Hirsch

Werner Hoffmann

Hans Werle

Horst Gander

Erich Jung

sowie viele weitere Helfer und Freunde der Fußballer.

Bei den Auszeichnungen werden vielleicht Personen vermißt die ebenfalls viele Helferstunden verrichtet haben. Teilweise wurden sie bereits mit der goldenen Ehrennadel des VfR als Gründungsmitglied ausgezeichnet oder sie sind leider nicht mehr dem Verein zugehörig.

Die VfR - Gründungsmannschaft
Stehend v. links: Hartmann Wolfgang, Lankow Gerhard, Ewinger Günther, Wegbart Peter, Werling Edgar, Schoch Herbert, Emlich Kurt, Nuber Dietmar, Thomas Gerhard.

Unten v. links: Schmid Hans, Steiner Franz, Seither Helmut, Batschard Günther, Gander Jürgen, Schepanski Dieter.

Geschichtliches

Als die 1. Fußballmannschaft des TSV Kandel in der Saison 54 / 55 als Meister der A – Klasse des Kreises Germersheim feststand und nach schwierigen Aufstiegsspielen glücklich in die 2. Amateurliga aufstieg, begann in der Stadt Kandel das Fußballdasein. Während der 5 Jahre Amateurliga und abschließendem Abstieg in die A – Klasse war das Geld immer knapp.

Da in dieser Zeit kaum jemand ein Auto hatte, mußten die Auswärtsfahrten mit dem Bus zurückgelegt werden. Zu den Heimspielen kamen in Kandel immer viele Zuschauer, so daß die Auslagen für die Busfahrten abgedeckt waren und die Restbeträge in die Vereinskasse des TSV flossen.

Zum TSV Kandel zählten außer der Fußballabteilung noch einige Abteilungen, die zwar Auslagen aber kaum Einnahmen hatten. Der Schlüssel für die Aufteilung der Beträge an die einzelnen Abteilungen wurde von der Vorstandschaft des TSV beschlossen. Für die Abteilung Fußball war es schwer mit dem Erhalt des Schlüsselbetrages auszukommen.

So war man in der Fußballabteilung immer etwas mißmutig über diese Situation. Auch wurde immer der Wunsch nach einem eigenen Clubhaus für die Spieler und die Jugend der Fußballabteilung geäußert, der leider immer Abweisend vom TSV beschieden wurde. So summierten sich immer mehr Differenzen mit dem Hauptverein.

Es schloß sich 1976 eine kleine Gruppe von ehemaligen und noch spielenden Fußballern zusammen und dachten über eine Trennung vom TSV Kandel nach.

Walter Bummer, Werner Ewinger, Ernst Poß, Ludwig Poß und Helmut Satter führten dann die ersten Gespräche mit den Fußballern, den Vorstandsmitgliedern des TSV und der Stadt Kandel über eine Trennung vom Gesamtverein. Der Südwestdeutsche Fußballverband in Ludwigshafen wurde ebenfalls unterrichtet.

Nach einigen Vorgesprächen mit ehemaligen und aktiven Fußballern trafen sich am 09.04.1976 im bisherigen Fußballtreff der Bienwaldgaststätte von Karl Schöttinger viele Fußballfreunde, sowie die bereits leider verstorbenen Walter Bummer, Ludwig Poß und Kurt Hanß, sowie Werner Ewinger, Ernst Poß, Helmut Seither, Sigi Fulde, Karl Bossert, Ferdinand Meier, Walter Nauerth, Walter Dinies, Klaus Landmesser, Heinz Bohlender, Helmut Satter, Gerald Beck und Dieter Hirsch als erste gewählte Vorstandschaft und gründeten den Fußballverein VfR Kandel.

Außer einem Satz Trikots und 2 Fußbällen die vom TSV großzügigerweise überlassen wurden stand unser neu gegründeter Fußballverein VfR Kandel mit leeren Händen da.

Zuerst blieb man weiterhin in der Bienwaldgaststätte, später mußte man in das DGB Heim  (das heutige Jugendzentrum ) wechseln, da der Verzehr der Jugend nicht hoch genug war und man keine andere Bleibe fand. Da wurde nun eißern für den großen Traum vom eigenen Clubhaus gespart.

Nach langen Verhandlungen mit der Stadt wurde man sich dann einig im Wege des Erbbaurechts an der Südseite des Stadioneinganges eine entsprechende Fläche zur Errichtung eines Clubhauses zu erwerben. Helfer waren vorhanden, das Geld jedoch fehlte. 

Da nur sehr wenig Eigenkapital vorhanden war verlangten die Sparkassen eine Bürgschaft von 100.000.-DM ohne deren Sicherheit man keine Kredite erwerben konnte. Ludwig Poß und alle Vorstandsmitglieder führten immer wieder mit Geschäftsleuten und privaten Bürgern Gespräche über jede Art von Hilfe und Spenden. Alte Fußballer und Freunde des Vereins übernahmen letztendlich private Bürgschaften über jeweils mehrere Tausend Mark um diese Summe zusammen zu bekommen.

Namentlich  waren dies:

Bummer, Walter

Nuber, Christof

Poss, Ludwig

Poss, Ernst

Satter, Helmut

Ewinger, Werner

Hartmann, Lothar

Nauerth, Walter 

Bohlender, Heinz

Landmesser, Klaus

Winstel, Josef

Hanß, Kurt

Dietrich, Arno

Jung, Erich

Werle, Hans

Am Schluß hatte man auch diese Summe zusammengebracht um das gewagte Vorhaben zu beginnen.

Unser 1. Vorsitzender Walter Bummer übernahm die Regie zusammen mit Werner Ewinger, Emil Stoll, Fritz Hirsch, Ludwig Poß und vielen freiwilligen Helfern das dringend benötigte Vereinsheim zu errichten. Der Architekt Hans Kern erstellte kostenlos einen Bauplan. Walter Bummer als Bauunternehmer stellte sein Fachwissen, seine baulichen Beziehungen und seine Maschinen zur Verfügung. Karl Bossert lieferte das Material zum Selbstkostenpreis. Günther Haberer machte einen sehr günstigen Preis für das Bauholz. Auch Franz Gölz führte Baggerarbeiten zu Minimalpreisen durch. Stadt, Kreis und Fußballverband sagten ihre Unterstützung zu. 

So wurde am 19. Mai 1979 nach vielen freiwilligen Helferstunden das Richtfest gefeiert. 

Am 31. März 1980 kurz vor seiner Vollendung fiel das mühselige errichtete Bauwerk einem Brandanschlag zum Opfer. Viele Helfer und Freunde standen mit Tränen in den Augen vor den Trümmern.

Doch nun zeigte sich der wahre Zusammenhalt und der Wille des jungen Fußballvereins ein eigenes Clubhaus zu besitzen. Jetzt erst recht hieß die Parole und wieder wurde das Vereinsheim in eigener Regie neu aufgebaut. Am 8. August 1981 war die lang ersehnte Einweihung.

Bei Null angefangen und innerhalb von 5 Jahren in Besitz eines eigenen Clubhauses. Eine unglaubliche Leistung der damaligen Vorstandschaft und deren Helfern. Ich bin mir nicht sicher ob man heute in der Lage wäre eine solche Leistung nachzuvollziehen. 

Obwohl das freiwillige Helfermaß bei weitem überschritten war stellten sich anschließend einige treue Mitglieder mit ihren Frauen zur Bewirtung  des Clubhauses zur Verfügung. Zunächst 4 Gruppen verrichteten wöchentlich ihren Dienst. In festgelegten Abschnitten übernahmen jeweils andere Familien und Helfer die Bewirtung. Als nach 6 langen Jahren das Helferpotenzial erschöpft war, sowie die privaten Bürgen weitgehend von ihren Schulden befreit waren entschloß man sich das Clubhaus zu verpachten.

Zunächst übernahm Fam. H. Röske für 2 Jahre das Vereinsheim. Danach übernahm Anita und Walter Nungesser das Clubhaus und machten es für Mitglieder und Gäste aus Nah und Fern zu einer gut bürgerlichen Gäststätte für Festlichkeiten und Veranstaltungen jeder Art.

Der Apell von unseren älteren Mitgliedern geht daher an unsere Vorstandschaft, an die Spieler der aktiven Mannschaften und vor allem an die jugendlichen Fußballspieler das mit viel Fleiß und Idealismus erstellte Clubhaus des VfR Kandel und unser herrliches Bienwaldstadion im Sinne der älteren Generation und zur Förderung des Kandeler Fußballsports weiter zu führen und in Ehren zu halten. Ich glaube das müßte unsere Pflicht und unser Bestreben für die weitere Zukunft des VfR Kandel sein.

Die Ehrungen die nun erfolgen sind nach sorgfältigen Recherchen mit den damaligen Haupthelfern erfolgt und nach schriftlichen Aufzeichnungen die Ludwig Poss sehr genau gemacht hat. Neben den vielen Helfern möchte ich nochmals die Leute nennen die ihre Freizeit überwiegend dem Clubhausbau gewidmet haben und hunderte von Stunden geleistet haben.

Hierbei sind besonders zu erwähnen:

Walter Bummer 

Werner Ewinger

Ludwig Poss 

Emil Stoll 

Fritz Hirsch 

Walter Nauerth

Ferdinand Meier 

Josef Winstel

Kurt Hanß

Ernst Poss

Dieter Hirsch

Werner Hoffmann 

Hans Werle

Horst Gander

Erich Jung

sowie viele weitere Helfer und Freunde der Fußballer.

Bei den Auszeichnungen werden vielleicht Personen vermißt die ebenfalls viele Helferstunden verrichtet haben. Teilweise wurden sie bereits mit der goldenen Ehrennadel des VfR als Gründungsmitglied ausgezeichnet oder sie sind leider nicht mehr dem Verein zugehörig.